Heimserver ohne Hindernisse

Geschrieben von am Mittwoch, 22. September 2010

Vor ein paar Monaten spielte ich mit dem Gedanken, unsere etwas in die Jahre gekommene Hardware nun endlich zu entsorgen. Aber ein Freund brachte mich auf eine andere Idee, was man noch mit alter Hardware machen kann: eine Art komplett vernetztes Heim. Er hatte in fast jedem Raum einen Computer, an den er einen Fernseher angeschlossen hatte. Hier sendete ein Server ein Signal ins Netzwerk, welches dann auf jedem Computer wiedergegeben wurde.
Ich machte mich ans Werk, und vernetzte über unser WLAN nun Schlafzimmer, Wohnzimmer und Arbeitszimmer miteinander, denn hier standen entweder Computer oder Fernseher. Der Fernseher im Schlafzimmer erhielt einen kleinen Computer, der im Wohnzimmer bekam eine Art Mediacenter. Nun stellte sich die Frage, wie ich das Problem mit dem Server löste: ein Heimserver ist zu teuer, deswegen suchte ich nach einem VServer im Internet. Diese gibt es nicht nur mit Linux, sondern auch mit Windows, welches mir bei meinem Heimnetzwerk und auch bei der Einrichtung des Windows VServer sehr zu Gute kam. Im Gegensatz zu einem Windows Server zu Hause muss ich mir hier keine Sorgen um Strom oder Betriebssystem machen, der Windows VServer wird von einem Unternehmen eingerichtet und verwaltet. Auch haben VServer den Vorteil, dass ich auch aus dem Urlaub darauf zugreifen kann, meine Daten somit auch immer „mitnehmen“ kann.
Ich kann es nur jedem empfehlen, einen VServer, am besten einen Windows VServer, zu nutzen, denn man hat weniger Stress, und sogar noch mehr Vorteile, als man mit einem Windows Server in seinem Heimnetzwerk hätte.
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Mein fleißiger Sohn

Geschrieben von am Mittwoch, 22. September 2010

Mein Sohn steckt im Moment mitten in seinem Studium, und nebenbei arbeitet er noch in einem Supermarkt. Ich finde es echt erstaunlich, wie er diese beiden Dinge sprichwörtlich unter einen Hut kriegt. Ich kann mich noch sehr gut an meine Studienzeit erinnern, und ich hatte damals den Kopf schon voll, wenn es darum ging, alle Prüfungen zu bewältigen. In vier Wochen hat mein Großer erst mal Ruhe, denn dann hat er seine Semesterferien. Eigentlich dachte ich, dass er mit seinen Freunden ein paar Wochen Urlaub macht, doch da hatte ich mich getäuscht. Mein Sohn hatte etwas völlig anderes vor. Er berichtete mir, dass er bei einer Personalvermittlung in Hamburg war, und sich nach einem weiteren Job für die Ferienzeit erkundigt hat. Den Job im Supermarkt hat er auch über eine Zeitarbeit-Firma bekommen, und inzwischen hat er einen festen Vertrag. Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn, denn er verdient sich sein eigenes Geld, damit er sich alle seine Wünsche erfüllen kann. Klar gebe ich ihm auch etwas, wenn er es benötigt, doch meistens will er es selbständig schaffen, finanziell klar zu kommen. Wenn ich mir dagegen andere Jugendliche anschaue, dann wird mir ziemlich schnell bewusst, dass ich in meiner Erziehung alles richtig gemacht haben muss, denn ich habe einen wundervollen Jungen, der mich sehr glücklich macht. Manchmal habe ich jedoch ein schlechtes Gewissen, weil mein Sohn so viel arbeitet, und das obwohl er es nicht müsste. Er ist aber alt genug, so dass es allein seine Entscheidung ist, Hauptsache es wird ihm nicht zu viel. Von seinem Fleiß könnten sich sprichwörtlich einige Menschen eine Scheibe abschneiden.
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