Zurück zu den Wurzeln

Geschrieben von Bastian am Montag, 27. Dezember 2010

Man sagt ja oft, dass man seiner Herkunftsfamilie nicht entkommen kann. Das heißt, dass die Dinge, die man dort in den ersten Jahren gelernt hat, welche Werte man vermittelt bekommen hat, das ganze Leben prägen. Gruselige Vorstellung, denn diese Familie sucht man sich ja nicht aus, im Gegensatz zu den späteren "Wahlverwandten". Können Sie sich unter einer Preußenfamilie etwas vorstellen? Eine aussterbende Rasse, die Preußen, aber das waren wir. Das hieß Pünktlichkeit, Disziplin, zu seinem Wort stehen, etc. Natürlich habe ich mit 16 dagegen rebelliert, gehört sich ja so, fand das alles doof und spießig, aber gerade in den letzten Jahren wird mir deutlich, an welchen Stellen das Familienerbe mich immer wieder einholt.

Auch beim Thema Geldausgeben, Sparsamkeit waren wir ja sehr typisch. Nichts wegwerfen, was noch gut ist, Dinge Wert schätzen, sparen, wenn es geht. Und das zahlt sich als Grundeinstellung gerade sehr gut aus, denn wir haben in diesem Jahr einiges an Mehrkosten gehabt, und wenn nicht ich als alte Preußin immer zur Vernunft mahnen würde, hätten wir schon bald richtig Probleme gekriegt.

Aber für mich gibt es nichts Schöneres, als den Rotstift anzusetzen, hier geht noch was, da auch. So schaue ich beinahe jeden Abend noch im Internet, ob was Gutes dabei ist, wo man sparen kann. Das wird einem ja leicht gemacht, schön übersichtlich findet sich da alles. Ein DSL Preisvergleich: www.dsl-anbieter.com hat mir gut gefallen, was gibt es da so, was hängt dran? Da ist man schon einmal gut informiert. Nein, sparen, Disziplin üben, Dinge zu Ende führen, das ist schon keine schlechte Einstellung.
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Das beste Geschenk ist...

Geschrieben von Bastian am Sonntag, 26. Dezember 2010

Ja, was ist das beste Geschenk? Die Liebe seiner Familie? Gesundheit? Zufriedenheit? Finanzielle Sicherheit? Eine Aufgabe im Leben? Zunächst: ich wurde letztes Jahr im Oktober entlassen. Betrieblich bedingt, einen Monat später hat das Callcenter ganz zugemacht, in dem ich gearbeitet hatte. Es waren leider nicht mehr genug Aufträge da. Das war ein harter Einschnitt für mich. Mein Antrieb, jeden Morgen aufzustehen, war nach ein paar Wochen dahin, auch wenn ich mich wie eine Verrückte um einen neuen Job bemühte. Ich fand aber nichts in meinem Bereich, so sehr ich mich auch bemühte. Der finanzielle Einschnitt war auch zu spüren, denn mein Mann und ich haben ein Haus abzubezahlen. Mein Arbeitslosengeld floss fast ganz in die Schuldentilgung.

Meine Töchter kamen uns zu Weihnachten besuchen. Ich war immer noch arbeitslos. Am 23. Dezember am Frühstückstisch um 9 Uhr dann überreichte mir meine Tochter Sabine einen Brief. "Für dich, Mutti. Zu Weihnachten. Einen Tag zu früh, aber du wirst schon sehen...".

Mhm, was konnte das sein. Ich öffnete den Umschlag. Es war eine Einladung von Sabines Firma zum Bewerbungsgespräch. Ihre Firma eröffnete gerade eine Filiale in meiner Stadt und Sabine hat ein paar Beziehungen spielen lassen. Zudem benötigte das Unternehmen schnellstmöglich Service-Kräfte für den Kundendienst am Telefon. Für mich also perfekt. Das Beste: 5 Stunden später war schon das Bewerbungsgespräch. Ich hatte ein gutes Gefühl danach.

Am 24. Dezember dann beim gemeinsamen Geschenke-Auspacken unterm Weihnachtsbaum kam der Anruf der Firma: "Sie sind eingestellt, Sie können am 03.01. anfangen." DAS war das beste Geschenk, das ich jemals bekam. Vielen Dank an dich, Sabine, falls du das hier liest. Ich liebe dich.
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Die Freude am Schenken

Geschrieben von am Mittwoch, 22. Dezember 2010

Ich liebe Weihnachten. Es gibt nichts Schöneres, als mit meiner Familie um unseren Tannenbaum zu sitzen, Plätzchen zu essen und Geschenke auszupacken. Natürlich freue ich mich, wenn ich etwas bekomme. Allerdings macht es mir mindestens genauso viel Spaß, selbst Dinge zu verschenken. Die ersten Geschenke kaufe ich schon Ende November. Trotzdem bin ich selbst am 24. Dezember noch in den Läden unterwegs, um die letzten Kleinigkeiten zu finden.
In diesem Jahr habe ich jetzt schon ziemlich viele Geschenke zusammen. Jeder aus meiner Familie bekommt ein Bild von uns in einem Fotorahmen. Das Motiv stammt aus dem vergangenen Sommer, als wir alle gemeinsam im Urlaub waren. Ich war sogar extra in einem Bilderrahmen Shop, weil mir einfache Rahmen nicht genügt haben. Für meine Mutter habe ich außerdem neue Langlaufski geholt. Sie liebt dieses Hobby, ihre Ski sind vergangenes Jahr beim Transport aber leider kaputt gegangen. Mein Vater bekommt einen Flachbildfernseher für seine Garage, mein Bruder eine Winterjacke, mein anderer Bruder einen Skianzug. Meine beiden Neffen erhalten natürlich Spielzeug und für meinen Freund habe ich Parfüm, einen Schal seiner Lieblingsfußballmannschaft und eine neue Digitalkamera gekauft. Ich weiß, dass ich für all die Geschenke ziemlich tief ins Portemonnaie gegriffen habe, aber um ehrlich zu sein, geht es mir Weihnachten immer so. Und ich habe diese Ausgaben noch nie bereut. Ich verdiene recht gut, also kann ich meinen Liebsten auch etwas Schönes gönnen. Mir ist es viel lieber, mein Geld auszugeben, um anderen eine Freude zu bereiten als es ungenutzt auf dem Konto liegen zu haben. Denn dort nützt es niemandem etwas.
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Der Geburtstagswunsch meiner Tante

Geschrieben von am Dienstag, 21. Dezember 2010

Ich bin ein sehr bequemer Mensch, der am liebsten alles im Internet bestellt, damit ich nicht aus dem Haus gehen muss. Meine Tante hat demnächst Geburtstag, und sie hat sich von mir ein aktuelles Foto gewünscht, weil sie mich schon so lange nicht mehr gesehen hat. So habe ich mich also im Netz umgeschaut, weil ich eigentlich einen schönen Bilderrahmen bestellen wollte, wo ich das Bild von mir reinstecken kann. Durch Zufall habe ich dabei einen Bilderrahmen Onlineshop entdeckt, wo man Bausätze kaufen kann, mit denen man seinen ganz eigenen, speziellen Rahmen basteln kann. Ich kann mich noch sehr gut an meine Kindheit erinnern, denn da habe ich es geliebt, mich kreativ zu betätigen. Ich habe also beschlossen, mir dieses Set zu kaufen, um meiner Tante noch eine zusätzliche Freude zu bereiten. Ich möchte es einfach mal ausprobieren, ob ich es noch hinkriege, mit Leim und Farben umzugehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es mir auch heute noch sehr viel Spaß macht. Jetzt werde ich gleich die Seite im Internet heraussuchen, wo ich das Bastelset bestellen kann, nicht das es sonst vielleicht noch ausverkauft ist. Meine Tante hat in drei Wochen Geburtstag, so dass ich es schaffen muss, ihr Geschenk, welches sie gern von mir haben möchte, fertig zu kriegen. Eigentlich sollte das aber kein Problem sein, denn wenn die Ware lieferbar ist, dann dauert es höchstens drei Tag, bis ich sie habe. Ich denke, das ich das schon alles packen werde, auch wenn ich jetzt noch keine Ahnung habe, wie mein fertig, gestalteter Bilderrahmen aussehen wird. Wichtig ist doch, dass sich meine Tante darüber freut.
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Trennungsschmerz

Geschrieben von am Dienstag, 21. Dezember 2010

Einrichten macht mir wahnsinnig viel Spaß – zumindest bei anderen. Wenn ich Freunden bei ihren Umzügen helfe, überlegen wir schon lange vorher und mit jeder Menge Elan, wo wir welche Möbel platzieren, damit das Wohndesign am Ende stimmt. Wenn es aber um mein WG-Zimmer geht, ändert sich die Lage. Der Grund dafür ist einfach: Ich habe viel zu wenig Platz. Auf 14 Quadratmetern stehen ein Bett, ein Kleiderschrank, ein Sofa, ein Schreibtisch, eine Anbauwand, ein Kleiderständer, ein Regal und ein Fernseher. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie oft ich meine Einrichtung schon umgestellt habe. Denn hundertprozentig zufrieden war ich mit dem Ergebnis nie, sodass ich es immer wieder neu versuchte, sobald ich ein wenig Freizeit hatte. Das ist auch im Moment so. Dummerweise sind mir aber mittlerweile die Ideen ausgegangen, was ich noch probieren könnte. Wahrscheinlich müsste ich mich von einigen Stücken trennen, damit der Raum nicht mehr derart voll gestopft wirkt. Doch das geht nicht wirklich. Einzig auf das Sofa könnte ich im allergrößten Notfall verzichten, alle anderen Möbel brauche ich, um meine Klamotten, Studiendokumente, Bücher und Erinnerungsstücke unterzubringen. Wenn ich ehrlich bin, bräuchte ich eigentlich sogar einen größeren Kleiderschrank. Mein Modell platzt aus allen Nähten.
Meine Mutter ist der Meinung, dass ich ausmisten sollte. Die Hälfte meiner Anziehsachen könnte ich ihrer Ansicht nach in die Kleiderspende geben. Aber bei meinen Klamotten trifft sie bei mir einen wunden Punkt. Mir fällt es schon schwer, mich auch nur von einem einzigen Teil zu lösen, niemals würde ich gleich einen ganzen Sack weggeben. Zumal ich die meisten meiner Sachen auch wirklich trage. Und den Rest könnte ich immerhin später einmal
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Multimediasuche leicht gemacht

Geschrieben von Bastian am Dienstag, 21. Dezember 2010

Heute hab ich mal eine tolle Seite zum Thema Handysuche gefunden - talk this way. Ich bin begeistert. Da kann man nicht nur Handys nach Herstellern sortiert suchen, sondern auch gleich noch ganz verschiedene Tarifoptionen wählen, sogenannte Bundles. Talk this way hat es mir dabei sehr leicht gemacht, meine optimale Lösung zu finden. Genial bei talk this way ist, dass man aber nicht nur Handys, sondern auch verschiedene andere Multimedia Artikel, Schnurlostelefone und diverses Zubehör findet. Auch für Suchende zum Thema DSL und mobiles Internet bin ich fündig geworden.

Die Seite überzeugt vor allen Dingen damit, dass immer nach Anbietern sortiert ist und dass es sogar ein Freisuchfeld gibt. Nicht nur Suchoptionen gibt es - als ich dann etwas gefunden hatte, gab es sogar direkte Bestellmöglichkeiten auf der Seite. Das hat es mir natürlich umso leichter gemacht, mich für das Modell meiner Wünsche direkt zu entscheiden. Sogar die Verfügbarkeit sieht man auf einen Blick.

Einfach und unkompliziert war es mir möglich, meine Rufnummer aus dem bestehenden Handyvertrag mitzunehmen. Das war für mich ein wichtiges Argument, weil einfach viele meiner Freunde seit Jahren meine Rufnummer kennen und ich, um ehrlich zu sein, nicht gerade motiviert war, allen eine neue Nummer mitzuteilen.

Schnurlose Telefone
So schön Handys auch sind - zu Hause mag ich es ja liebe gemütlich. Auf dem Sofa sitzend mit meiner Freundin zu quatschen ist für mich einfach noch die Abendgestaltung unter der Woche schlechthin. Da wir eine Flatrate haben, ist das auch vom Kostenfaktor her okay. Ich habe mir in diesem Shop zwar noch kein Schnurlostelefon herausgesucht, aber sobald mein Handy da ist, werde ich mir das nochmal näher anschauen. Das nenne ich Multimediasuche leicht gemacht
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So schnell waren wir zu viert

Geschrieben von am Montag, 20. Dezember 2010

Mein Mann und mein Sohn lieben es, bei Wind und Wetter in den Wald zu gehen, obwohl ich das ehrlich gesagt nicht wirklich toll finde. Schließlich ist unser Sohn gerade mal 7 Jahre alt, und ich möchte natürlich nicht, dass er unnötig krank wird. Weil ich ihm dennoch keinen Wunsch abschlagen kann, lasse ich ihn selbstverständlich mit Papa in den Wald gehen, auch wenn es mal regnet, aber nur unter der Bedingung, dass er seine Outdoor Kleidung anzieht, und einen Regenmantel mitnimmt. Vorgestern, am Samstag, war es wieder so weit, und meine Männer machten sich auf den Weg in die freie Natur. Ich nutzte diese Gelegenheit, und erledigte den Hausputz, denn wenn mein Kleiner zu Hause ist, ist es fast unmöglich alle Räume zu wischen, ohne das er mir im Weg rumläuft. Die beiden waren fast drei Stunden weg, und als sie wieder kamen, staunte ich nicht schlecht, denn mein Mann hatte einen kleinen Hundewelpen im Arm. Er erzählte mir, dass er den in einer Kiste im Wald gefunden hat, und weil er nicht wollte, das dieses winzige Hündchen erfriert, hat er es mitgenommen. Ich war natürlich damit einverstanden, denn dieser Hund war so niedlich, das ich ihn unmöglich wieder abgeben konnte. Noch am selben Tag fuhren wir zum Tierarzt, um den kleinen Kerl untersuchen zu lassen, und zum Glück war alles im grünen Bereich. Gestern habe ich dann noch Hundefutter, Hundebücher, und eine Hundedecke gekauft, damit sich unser neues Familienmitglied auch rundum wohl fühlt. So schnell waren wir zu viert, doch wir lieben unseren Hund über alles.
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Kosten für meine Kreditkarte

Geschrieben von Bastian am Sonntag, 19. Dezember 2010

Da ich mich viel im Internet bewege und hier auch sehr viel einkaufe, bin ich immer wieder darüber enttäuscht, dass manch ein online Shop weder die Bezahlung per Rechnung noch die Abbuchung vom Girokonto zulässt. Mit anderen Möglichkeiten online zu bezahlen möchte ich mich nicht unbedingt auseinandersetzten. Bleibt nur noch als dritte Alternative die Kreditkarte. Bisher habe ich immer versucht um eine Kreditkarte herumzukommen werde mir nun aber eine zulegen. Ich hätte aber gerne das meine Kreditkarte kostenlos ist, da ich noch nicht abschätzen kann wie groß mein Umsatz, der über die Kreditkarte laufen wird, sein wird.

Kosten der Kreditkarte
Das eine Kreditkarte kostenlos ist scheint schon etwas besonderes zu sein. Vor allen Dingen wenn sie dauerhaft kostenlos sein soll. Ich habe einige Anbieter gefunden die die Kreditkarte zwar ohne jährliche Gebühr anbieten, allerdings muss sich bei den meisten feststellen, dass diese Gebühr nach ein oder maximal zwei Jahren dann doch berechnet wird. Natürlich bin ich bereit Kosten zu übernehmen, wenn ich beispielsweise die Kreditkarte tatsächlich im Ausland einsetzen sollte. Auch der sich beim abheben am Geldautomaten für die Kreditkarte Kosten zu zahlen habe ist mir bewusst und damit nicht einverstanden. Ich finde es sehr gutes innerhalb Deutschlands immer der Händler die Transaktionskosten trägt, dass sich also bei jedem Einkauf die nicht in einem Geschäft oder im Internet tätige keine Kosten für die Bezahlung mit der Kreditkarte zu leisten habe.

Keine zusätzlichen Dienste
Darüber hinaus habe ich festgestellt das viele Kreditkartenanbieter mit der Kreditkarte zusammen Sonderleistungen verkaufen. Reise Versicherungen, Bonusmeilen - Programme, ein Ticketservice und Rabatte in verschiedenen Hotels und Restaurants interessieren mich allerdings nur wenig. Für all diese zusätzlichen Dienste habe ich keine Verwendung. Derweil denke ich, ich werde mich für eine Bank entscheiden, wie die Kreditkarte kostenlos und ohne Zusatzleistungen anbietet.
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Große Veränderungen im kleinen Köln

Geschrieben von Bastian am Montag, 13. Dezember 2010

Mann, manchmal meint es das Schicksal aber nicht gut mit einem. Eigentlich dachte ich , alles sei in Ordnung, Job, Partnerschaft, Freunde, alles lief rund, aber innerhalb sehr kurzer Zeit wurde ich doch sämtlicher Illusionen beraubt und musste so gut wie alles in meinem Leben auf einmal verändern.

Zuerst kam mein jetzt Ex an, er müsse mit mir sprechen. Ja, was war? Der Klassiker, er hat seit fast 5 Monaten ein Verhältnis mit einer Kollegin, die ihm nun die Pistole auf die Brust gesetzt hat, sozusagen sie oder ich. Sie. Nun ja, geahnt hatte ich schon länger, dass da was war, aber so lange schon ein Doppelleben? Bitter, aber wir haben ihn erst mal einen Abend kräftig verhackstückt.
Nun musste ich also umziehen, denn er wollte partout in der Wohnung bleiben. Also habe ich auf der Suche nach einer Wohnung alle Register gezogen, das Internet und Freunde eingeschaltet, habe auch schnell was gefunden. Immerhin.

Was mir bei dem doch ekligen Auszug sehr geholfen hat, war das Umzugsunternehmen aus Köln, lustige Typen, die meine Tränen tapfer ignorierten, kräftig anpackten. Keine Zeit für Sentimentalität, abends stand mein neues Leben. Wenn ich sagte, dass sich alles verändert hat, muss ich noch die Fusion meiner Firma erwähnen, die uns zu "Doppelbesetzungen" machte, damit einige Mitarbeiter, unter anderem auch mich, arbeitslos machte. Nun bin ich also seit 2 Wochen auch noch auf der Jobsuche. Als wäre das nicht genug, ist auch noch meine beste Freundin abgesprungen, denn ihr Bruder ist gleichzeitig mein Ex. Tja, so sind die Loyalitäten, Blut ist eben dicker als Wasser.
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Was ist der Cost-Average-Effekt?

Geschrieben von Bastian am Freitag, 10. Dezember 2010

Immer wieder es vor, dass meine Freundin mich wirklich überrascht. Normalerweise interessiert sie sich kaum für Finanzgeschäfte, doch letzte Woche definiert sie hätte jetzt eine Altersvorsorge aufgebaut die auch auf dem Cost-Everage Effekt beruht, damit sie sich im Alter keine Sorge um eine zu kleine Rente machen müsse. Auf die Frage was denn überhaupt der Cost-Everage Effekt ist könnte sie mir ausführlich beschreiben, worum es dabei geht. Und nachdem sie es nie erklärte den auch ich der Meinung, dass meine Altersvorsorge ebenfalls so aufgebaut werden sollte, dass ich den Cost-Everage Effekt nutzten kann.

Cost-Average Effekt bei gleichmäßigen Anlagen
Der Cost-Average Effekt tritt ein, wenn man in einen Sparplan für Wertpapiere investiert, bei dem man Monat für Monat einen gleich bleibenden Betrag einsetzt. Das ganze lässt sich recht einfach erklären. Nehmen wir an ich investiere im Monat für Monat 100 € in einen Sparplan der in Wertpapiere investiert. Nehmen wir weiterhin an, dass ich für meine 100 € zu Beginn meiner Anlage einen Anteil an den Wertpapieren erhalte. Sinken nun die Papiere in ihrer Wertigkeit, so geht mir zunächst einmal davon aus, dass man einen Verlust einfährt, da die eigene Anlage ja weniger wert ist. Nun tritt allerdings der Cost-Average Effekt ein, der besagt, dass ich einen Monat später meine 100 € nicht mehr nur einen Anteil sondern vielleicht 1,1 Anteile an den Wertpapieren erhalte. Je weiter die Wertpapiere absinken, umso günstiger kann ich meine Anteile einkaufen. Ein geringfügiger Anstieg der Wertpapiere sorgt dann dafür, dass ich mehr Kapital in Form einer Wertpapiere habe. Investiert man Monat für Monat 100 € im Wertpapiere wie jeden Monat ein bisschen ansteigen, so hat man zwar ebenfalls einen Gewinn gemacht, da man jedoch schon ab dem zweiten Monat nur noch 0,9 oder noch weniger Anteile für die Einlage bekommt man weniger Anteile an dem Gewinn.

Auf und nieder immer wieder
Ein Sparplan, der Wertpapiere investiert verspricht dann eine hohe Rendite, wenn er über seine Laufzeit deutliche Kursschwankungen erfährt. Jedoch sollte vor Ablauf des Vertrags das Kapital in einem weniger Validen Bereich umziehen, damit man nicht zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Vertrags gerade in einem Kursloch steckt und die Anteile nur geringen Wert haben.
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